Samsung Freestyle+ mit AI OptiScreen: Warum der neue Projektor ein Signal für Edge‑AI im Geschäftsalltag ist

03.01.2026

Samsung hat kurz vor der CES 2026 den portablen Projektor Freestyle+ vorgestellt. Das Gerät verdoppelt die Helligkeit auf 430 ISO-Lumen und bringt mit AI OptiScreen, Vision AI Companion und umfassender Auto-Kalibrierung eine neue Generation eingebetteter KI direkt ins Endgerät. Für Unternehmen ist das mehr als ein Gadget: Es zeigt, wie Edge‑AI Displays, hybride Arbeitsumgebungen, Retail-Flächen und temporäre Installationen mit weniger manuellem Aufwand und höherer Konsistenz betreibbar machen kann.

Samsung Freestyle+ mit AI OptiScreen: Warum der neue Projektor ein Signal für Edge‑AI im Geschäftsalltag ist

Samsung hat am 2. Januar 2026 den neuen portablen Projektor The Freestyle+ offiziell vorgestellt – wenige Tage vor der CES 2026 in Las Vegas. Das Gerät verdoppelt die Helligkeit im Vergleich zum Vorgänger und bringt mit AI OptiScreen und dem Vision AI Companion deutlich erweiterte KI-Funktionen direkt ins Gerät.

Für Unternehmen ist das kein reines Consumer-Gadget: Der Freestyle+ steht exemplarisch dafür, wie eingebettete KI auf Edge-Geräten Displays, Präsentations- und Signage-Szenarien automatisiert und Betriebsaufwände reduziert.

Im Folgenden ein strukturierter Überblick, was Samsung konkret vorgestellt hat, was technisch neu ist und welche Konsequenzen sich daraus für Unternehmen ergeben können.

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Kontext: Was Samsung mit dem Freestyle+ vor der CES 2026 angekündigt hat


Produktpositionierung und Eckdaten

Samsung reiht den Freestyle+ als neue Generation seines portablen Projektors ein, der ursprünglich 2023 gestartet ist. In den Presseinformationen und Fachberichten werden vor allem folgende Punkte hervorgehoben:

  • Helligkeit:


- Rund 430 ISO-Lumen, nahezu doppelt so hell wie das vorherige Modell, jetzt mit klarer ISO-Spezifikation.

- Damit zielt Samsung auf realistischere Nutzbarkeit in typischen Wohn- und Büroumgebungen mit Restlicht.

  • Auflösung und Optik:


- Full-HD (1080p) Projektion.

- Zylindrisches, kompaktes Design mit 180°-Rotationsmechanik, sodass auf Wände, Decken, Böden oder schrägen Flächen projiziert werden kann.

  • Audio:


- Integrierter 360°-Lautsprecher für Raumklang aus dem Projektor.

- Unterstützung von Q-Symphony, um Audio mit kompatiblen Samsung-Soundbars zu kombinieren.

  • Plattform:


- Voll integrierte Smart-TV-Plattform mit Samsung TV Plus, zertifizierten OTT-Apps (Streaming) und dem Samsung Gaming Hub.

- Keine externen Zuspieler notwendig; Inhalte laufen direkt auf dem Gerät.

  • Markteinführung:


- Vorstellung vor der CES 2026 (Messezeitraum 6.–9. Januar 2026 in Las Vegas).

- Globaler Rollout in der ersten Jahreshälfte 2026 angekündigt; Preise und genaue Marktstarts folgen.

Wichtiger als die reinen Spezifikationen ist für Entscheider jedoch die neue KI-Schicht, die Samsung in den Vordergrund stellt.


AI OptiScreen: KI-basierte Bildoptimierung am Gerät

Kern der Freestyle+-Ankündigung ist AI OptiScreen, eine direkt im Projektor laufende Bildschirm-Optimierung. Sie umfasst laut Samsung unter anderem:

  • 3D Auto Keystone: automatische Geometrie-Korrektur, auch bei Projektion auf unebene oder ungewöhnliche Flächen (Ecken, Vorhänge, schräg verlaufende Wände).

  • Real-time Focus: kontinuierliche Autofokus-Anpassung, wenn das Gerät bewegt oder gedreht wird – ohne manuelles Nachjustieren.

  • Screen Fit: automatische Anpassung des Bildes an eine definierte Projektionsfläche oder ein kompatibles Leinwand-Zubehör.

  • Wall Calibration: Analyse von Farbe und Struktur der Projektionsfläche, um Farbverfälschungen zu kompensieren und die Lesbarkeit zu erhöhen.


All diese Funktionen sind nicht grundsätzlich neu im Markt, werden hier aber kombiniert, stärker KI-gestützt automatisiert und als integrierte Plattform verstanden. Das Ziel: „aufstellen, ausrichten, schauen“ – ohne Feintuning.


Vision AI Companion: Personalisierte Interaktion mit dem Display

Zusätzlich integriert der Freestyle+ den Vision AI Companion, eine personalisierte KI-Plattform für Displays von Samsung. Sie kombiniert:

  • eine weiterentwickelte Version von Bixby (Sprachassistenz),

  • KI-Dienste von externen Partnern,

  • und eine dialogorientierte Steuerung von Inhalten.


Perspektivisch sollen Nutzer Inhalte, Einstellungen und Anwendungen sprach- und kontextbasiert steuern können, ohne klassische Fernbedienungs- oder App-Navigation. Für Business-Szenarien ist das interessant, weil sich so Setup-Schritte und Mediensteuerung entkoppelt von Spezialpersonal organisieren lassen.

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Detailanalyse: Warum der Freestyle+ über Consumer-Entertainment hinaus relevant ist


1. Edge-AI im visuellen Frontend – weniger Abhängigkeit von Cloud-Backends

Die KI-Funktionen des Freestyle+ laufen überwiegend on-device. Das hat mehrere Implikationen:

  • Geringere Latenz für Bildanpassungen (Keystone, Fokus, Kalibrierung), da keine Cloud-Roundtrips nötig sind.

  • Robustheit bei schwacher oder fehlender Konnektivität – entscheidend für Messen, Pop-up-Stores, temporäre Außenflächen oder mobile Einsätze.

  • Datenschutzaspekte: Kameradaten oder Sensoreingaben, die zur Erkennung von Flächen oder Lichtverhältnissen genutzt werden, müssen das Gerät nicht zwingend verlassen.


Für Unternehmen deutet dies auf eine breitere Entwicklung: Displays und Projektoren werden zu eigenständigen, KI-fähigen Edge-Nodes, die ihr Umfeld verstehen und sich dynamisch anpassen können – ohne zentrale Steuerung.


2. Automatisierung reduziert Setup- und Betriebskosten

In vielen Organisationen sind Projektoren und Signage-Lösungen noch immer manuelle Systeme:

  • Räume müssen abgedunkelt werden.

  • Keystone-Korrektur und Fokus werden vor jeder Veranstaltung von Hand eingestellt.

  • Inhalte werden über separate Laptops oder Mediaplayer zugespielt.


Mit Freestyle+ adressiert Samsung drei Kostentreiber direkt:

  1. Zeitaufwand für Setup:


- "Aufstellen, einschalten, KI erledigt den Rest" ist in der Praxis kein vollständiger Ersatz für Planung, reduziert aber spürbar die Fehleranfälligkeit (schiefes Bild, Unschärfe, falsche Bildgröße).

  1. Spezial-Know-how:


- Weniger Abhängigkeit von technisch versierten Mitarbeitenden oder externen Dienstleistern für Basiskonfigurationen.

  1. Flexibilität bei Raumänderungen:


- Wenn ein Raum kurzfristig anders möbliert wird, bleibt der Projektor quasi „selbstheilend“: Er findet seine neue Projektionsfläche, korrigiert das Bild erneut und passt sich an.

Diese Automatisierung ist besonders dort relevant, wo hohe Eventfrequenz oder viele wechselnde Flächen bestehen (Messebau, Retail, Schulungszentren, Coworking-Spaces).


3. Höhere Helligkeit als Türöffner für Alltagsnutzung

Der Schritt auf 430 ISO-Lumen ist technisch gesehen moderat, strategisch aber wichtig:

  • ISO-Lumen sind standardisiert und damit zwischen Herstellern vergleichbarer als Marketing-Lumen.

  • Mit der fast verdoppelten Helligkeit werden halbhelle Umgebungen realistischer bespielbar – also typische Büro- und Retail-Lichtsituationen.


Für Business-Entscheider ist das zentral: Nur wenn Projektionslösungen ohne konsequente Abdunkelung funktionieren, können sie Alltagstechnologie werden, statt Spezialtechnik für Meetingräume.


4. Integrierte Plattform statt reiner Anzeige

Dadurch, dass Samsung seine TV-Plattform, Streaming-Apps und Gaming Hub integriert, wird der Freestyle+ zu einem vollwertigen Endgerät, nicht nur zu einem „dummen Monitor“.

Für Unternehmen bedeutet das:

  • Direkte Content-Ausspielung (z. B. Schulungs-Videos, Corporate TV, Produkt-Tutorials) ohne zusätzlichen Zuspieler.

  • Einheitliche Verwaltungs- und Update-Pfade, sofern Samsung seine Business-Management-Tools auf die Freestyle-Reihe überträgt.

  • Perspektivisch Anschluss an Ökosysteme wie SmartThings, wodurch Freestyle+ in Raum- oder Gebäudeszenarien orchestriert werden könnte (Licht, Jalousien, Belegungssensoren etc.).


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Praxisbeispiele: Wie Unternehmen von Freestyle+ und ähnlichen Edge-AI-Projektoren profitieren können


1. Hybride Arbeitsumgebungen und Projekt-Arbeitsflächen

Szenario: Ein Unternehmen setzt auf flexible Projektteams, die wechselnde Räume nutzen.

  • In Projektzonen stehen jeweils ein oder mehrere Freestyle+ Geräte.

  • Mitarbeitende richten den Projektor spontan auf Wand, Whiteboard oder Tischfläche – die 3D Auto Keystone-Funktion korrigiert die Geometrie, Real-time Focus hält die Darstellung scharf.

  • Inhalte kommen direkt aus kollaborativen Cloud-Apps (z. B. Whiteboards, Dashboards) über eingebaute Apps oder kabelloses Casting.


Nutzen:

  • Weniger Fixinstallationen mit Deckenhalterungen.

  • Schnelles Umfunktionieren von Räumen für Workshops ohne Haustechnik.

  • Einfachere Skalierung flexibler Projektflächen über mehrere Standorte hinweg.


2. Retail- und Pop-up-Flächen

Szenario: Eine Retail-Marke betreibt Pop-up-Stores und saisonale Shop-in-Shop-Flächen.

  • Freestyle+ Projektoren werden genutzt, um Produktinszenierungen, Kampagnenvideos und dynamische Preiskommunikation direkt auf Wände, Säulen oder Textilien zu projizieren.

  • Dank Wall Calibration können selbst farbige oder strukturierte Flächen als Projektionsuntergrund dienen – die KI gleicht Farbverfälschungen möglichst aus.

  • Über Vision AI Companion könnten perspektivisch interaktive Inhalte per Sprache oder Gestensteuerung angesteuert werden (z. B. Produktempfehlungen, FAQs, Guided Selling).


Nutzen:

  • Reduktion von Druck- und Logistikkosten für klassische Werbemittel.

  • Schnelle Anpassbarkeit von Kampagnen und Preisen ohne physische Umbauten.

  • Höhere Aufmerksamkeit durch bewegte, kontextsensitive Inhalte.


3. Events, Roadshows und Schulungen

Szenario: Ein Unternehmen führt regelmäßig Roadshows, Kundenevents oder dezentrale Produktschulungen durch.

  • Teams reisen mit kompakten Projektionen im Gepäck statt mit schweren Screens.

  • In unterschiedlichsten Locations (Hotel, Kundencafé, temporäre Eventflächen) kann der Freestyle+ auf nahezu jede freie Fläche ausgerichtet werden.

  • Die automatisierte Kalibrierung reduziert die Abhängigkeit von Technikern vor Ort.


Nutzen:

  • Professionelleres Erscheinungsbild bei wechselnden Bedingungen.

  • Geringere Setup-Zeiten – wichtig, wenn Termine eng getaktet sind.

  • Einheitliches visuelles Bild weltweit, wenn die gleichen Inhalte und Geräteeinstellungen verwendet werden.


4. Bildung, Training und interne Kommunikation

Szenario: Bildungseinrichtungen oder Corporate Academies setzen den Freestyle+ zur Unterstützung von Trainings ein.

  • Dozierende können spontan Räume wechseln, ohne sich auf feste AV-Installationen verlassen zu müssen.

  • Über integrierte Plattformen können Lerninhalte, Micro-Learning-Videos und Live-Streams genutzt werden.

  • Die Geräte lassen sich in temporären Lernzonen (z. B. Projekträume, Bibliotheken, Pausenbereiche) einsetzen.


Nutzen:

  • Höhere Auslastung von AV-Technik durch flexible Nutzung.

  • Besserer Zugang zu digitalen Inhalten außerhalb der klassischen Unterrichtsräume.

  • Möglichkeit, Short-Form-Content oder Dashboards permanent im Raum präsent zu halten.


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Business-Relevanz: Was Unternehmen jetzt konkret ableiten sollten


1. Strategisch denken: Displays als intelligente Edge-Knoten

Der Freestyle+ ist weniger als „besserer Beamer“ interessant, sondern als Beispiel für intelligente, sensorbasierte Edge-Geräte. Unternehmen sollten prüfen:

  • Welche Rolle spielen heute bereits Displays und Projektoren als „letzte Meile“ für Informationen, Training und Vertrieb?

  • Wie viel manueller Aufwand (Setup, Kalibrierung, Anpassung an Räume) entsteht dabei aktuell?

  • Welche Potenziale ergeben sich, wenn Endgeräte selbständig Bildoptimierung und einfache Interaktionen abdecken?


Daraus kann eine Edge-Strategie für visuelle Kommunikation entstehen, die Projektoren, Monitore und interaktive Screens integriert betrachtet.


2. Anforderungen definieren: Von Consumer- zu Pro-Szenarien

Aktuell ist der Freestyle+ primär als Consumer-Produkt positioniert. Für professionelle Nutzung sollten Unternehmen prüfen:

  • Helligkeitsbedarf: Reichen 430 ISO-Lumen für die eigenen Räume, oder sind helle Laserprojektoren weiter nötig?

  • Betriebsdauer und Wartung: Wie verhält sich das Gerät bei Dauerbetrieb, wie sind Lüftergeräusche und Temperaturentwicklung?

  • Verwaltbarkeit: Gibt es Integrationen in bestehende Device-Management-Systeme oder Digital-Signage-Plattformen?

  • Sicherheit: Wie werden Netzwerkzugang, Updates und Berechtigungen im Unternehmenskontext gesteuert?


Diese Fragen sollten in Pilotprojekten vor einer breiteren Beschaffung beantwortet werden.


3. Pilotprojekte aufsetzen

Empfehlenswert ist ein schrittweises Vorgehen:

  1. Use Cases priorisieren – z. B. Retail-Flächen, interne Events, Projektzonen.

  2. 2–5 Geräte beschaffen, sobald Verfügbarkeit und Konditionen feststehen.

  3. Messbare Kriterien definieren, etwa:


- durchschnittliche Setup-Zeit pro Einsatz,

- Anzahl notwendiger manueller Korrekturen,

- Feedback der Nutzenden (Lesbarkeit, Bedienbarkeit),

- Einfluss auf Mediennutzung (werden Projektoren im Alltag häufiger eingesetzt?).

  1. Auf Basis der Pilotdaten entscheiden, ob sich eine breitere Ausrollung lohnt oder eher spezialisierte Pro-Geräte mit ähnlicher KI-Funktionalität nötig sind.


4. Integration mit bestehenden Kollaborations- und AV-Strategien

Unternehmen sollten den Freestyle+ nicht isoliert betrachten, sondern im Zusammenspiel mit:

  • bestehenden UC- und Kollaborationstools (Teams, Zoom, Webex usw.),

  • vorhandenen Raumsystemen (Konferenztechnik, Raumreservierung, Raumsteuerung),

  • und Content-Management-Systemen für Digital Signage.


Ziel ist eine konsistente User Experience: Mitarbeitende sollen unabhängig vom Raumtyp ähnliche Bedienpfade erleben – egal ob sie an einem fest installierten Display oder an einem mobilen Freestyle+ arbeiten.

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Fazit und Kernpunkte für Entscheider

Der Samsung Freestyle+ ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich eingebettete KI von abstrakten Cloud-Diensten hin zu ganz konkreten, physischen Endgeräten verschiebt. Für Unternehmen eröffnet das neue Möglichkeiten, aber auch neue Bewertungsfragen.

Zentrale Takeaways:

  • Edge-AI wird Standard in Displays: Funktionen wie AI OptiScreen, automatische Geometrie-Korrektur und Umgebungsanpassung werden sich in den nächsten Produktgenerationen branchenweit verbreiten.

  • Weniger manueller Setup-Aufwand: KI-gestützte Projektoren können Event-, Retail- und Schulungsszenarien mit weniger Technikaufwand betreiben – relevant für Kosten, Geschwindigkeit und Qualität.

  • Helligkeit und Standardisierung sind entscheidend: 430 ISO-Lumen und standardisierte Angaben erleichtern die Planung im Vergleich zu früheren Marketing-Lumenangaben.

  • Von Consumer zu Business denken: Auch wenn der Freestyle+ als Consumergerät positioniert ist, lohnt sich für Unternehmen ein genauer Blick auf Business-Tauglichkeit, Integrationsfähigkeit und Managementoptionen.

  • Pilotprojekte statt Großbeschaffung: Unternehmen sollten konkrete Einsatzszenarien testen und belastbare Daten sammeln, bevor sie Freestyle+ oder ähnliche Geräte in größeren Stückzahlen ausrollen.

  • Langfristig: Displays als intelligente Edge-Infrastruktur: Wer heute beginnt, KI-fähige Endgeräte in seine AV- und Kollaborationsstrategie einzubetten, schafft die Grundlage für flexiblere, adaptivere Arbeits- und Kundenerlebnisse.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Was ist der Samsung Freestyle+ und was macht ihn für Unternehmen interessant?

Der Samsung Freestyle+ ist ein portabler Full-HD-Projektor mit rund 430 ISO-Lumen Helligkeit, 180°-Rotation und integriertem 360°-Lautsprecher. Durch KI-Funktionen wie AI OptiScreen, umfassende Auto-Kalibrierung und den Vision AI Companion wird er zu einem intelligenten Edge-Gerät, das besonders für flexible Arbeitsumgebungen, Retail-Flächen und temporäre Installationen relevant ist.


Wie funktioniert AI OptiScreen beim Freestyle+ konkret?

AI OptiScreen analysiert in Echtzeit die Projektionsumgebung und passt das Bild automatisch an. Dazu gehören 3D Auto Keystone zur Geometriekorrektur, Real-time Focus, Screen Fit sowie Wall Calibration, die Farbe und Struktur der Projektionsfläche kompensiert, um Lesbarkeit und Farbtreue zu verbessern.


Welche Vorteile bietet Edge-AI im Freestyle+ gegenüber cloudbasierten Lösungen?

Da die KI-Funktionen direkt auf dem Gerät laufen, entfallen Latenzen durch Cloud-Zugriffe und der Projektor bleibt auch bei schwacher oder fehlender Internetverbindung voll einsetzbar. Gleichzeitig bleiben Sensordaten wie Kamerainformationen eher lokal, was Datenschutz und Ausfallsicherheit in Business-Szenarien verbessert.


Was ist der Unterschied zwischen dem Freestyle+ und klassischen Business-Projektoren?

Klassische Business-Projektoren setzen meist auf manuelle Einrichtung, externe Zuspieler und fokussieren primär auf Helligkeit und Auflösung. Der Freestyle+ kombiniert hingegen mittlere Helligkeit mit starker Automatisierung, integrierter Smart-TV-Plattform und KI-gestützter Bildoptimierung, wodurch Setup-Zeit, Fehleranfälligkeit und Abhängigkeit von Spezialpersonal sinken.


Für welche Einsatzszenarien in Unternehmen eignet sich der Freestyle+ besonders?

Der Freestyle+ eignet sich vor allem für hybride Arbeitsbereiche, flexible Projektzonen, Retail- und Pop-up-Flächen, Events, Roadshows sowie Schulungs- und Bildungsszenarien. Überall dort, wo Räume häufig wechseln und schnelle, unkomplizierte Installationen nötig sind, spielt die automatische Kalibrierung und Flexibilität des Geräts ihre Stärken aus.


Reichen 430 ISO-Lumen für den professionellen Einsatz im Unternehmen aus?

430 ISO-Lumen sind für halbhelle Umgebungen und typische Büro- oder Retail-Lichtsituationen geeignet, wenn die Projektionsfläche nicht zu groß ist. Für sehr helle Räume, große Leinwände oder Dauerinstallationen können weiterhin stärkere Laserprojektoren notwendig sein, weshalb ein Praxistest im eigenen Umfeld sinnvoll ist.


Was sollten Unternehmen jetzt konkret tun, wenn sie den Freestyle+ in Betracht ziehen?

Unternehmen sollten zunächst geeignete Use Cases priorisieren und mit einer begrenzten Anzahl von Geräten Pilotprojekte starten. Dabei sollten Kennzahlen wie Setup-Zeiten, Nutzerfeedback, Integrationsfähigkeit in bestehende AV- und Kollaborationslandschaften sowie Sicherheits- und Managementanforderungen systematisch bewertet werden, bevor über einen breiteren Rollout entschieden wird.